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Franz Marc am Kaffeetisch in Ried, 1914
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Franz Marc, Das arme Land Tirol, 1913
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Franz Marc, Weidende Pferde IV, 1911
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Franz Marc, Kämpfende Formen, 1914
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Annika Kahrs, Playing to the Birds, 2013
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Michaela Melián, Else Lasker-Schüler, Jussuf, Prinz von Theben, Installation, 2012
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Franz Marc Museum
Kunst im 20. Jahrhundert
Franz-Marc-Park 8-10
82431 Kochel am See
T 08851-92488-0
F 08851-92488-15
info@franz-marc-museum.de
www.franz-marc-museum.de

 

 

 

 


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Vorschau 2016

- Franz Marc Jahr 2016

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Franz Marc Jahr 2016

Am 4. März 2016 jährt sich der Todestag Franz Marcs zum 100. Mal. Mit zahlreichen Veranstaltungen und drei wichtigen Ausstellungen feiert das Franz Marc Museum die Erinnerung an den Maler, der zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus gehört. Drei seiner Hauptwerke werden als Leihgaben aus großen Sammlungen in Europa und USA in das dem Maler gewidmete Museum nach Kochel, und damit in die von Franz Marc besonders geliebte und ihn inspirierende Landschaft (zurück)kommen. Im Dialog mit der bedeutenden Sammlung des Museums wird die auratische Wirkung dieser Bilder am Ort ihrer Entstehung wieder gegenwärtig.

1
Franz Marc am Kaffeetisch in Ried, 1914
Foto: Frantz Marc Museum Kochel a. See, Stiftung Etta und Otto Stangl

Ausstellungstrilogie
Franz Marc - Zwischen Utopie und Apokalypse

Das arme Land Tirol
06. März - 05. Juni 2016

»Das arme Land Tirol« gehört zu den bedeutendsten Werken Marcs. Es entstand Anfang 1913, in einer Zeit, in der der Maler optimistisch Pläne schmiedete. Dennoch ist diese, durch eine Tirolreise Marcs inspirierte Landschaft von unerklärlicher Melancholie und vager Bedrohung geprägt, einer Stimmung, die auch parallel entstandene Skizzen und Aquarelle zum Ausdruck bringen und die wie eine Ahnung des bevorstehenden Ersten Weltkriegs scheint.

2
Franz Marc, Das arme Land Tirol, 1913
Öl auf Leinwand, 131,1 x 200 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA, Solomon R. Guggenheim Founding Collection

Weidende Pferde IV
12. Juni - 11. September 2016

»Weidende Pferde IV« markiert den endgültigen Schritt zur Tierdarstellung als dem zentralen Anliegen von Franz Marc. Es gelingt dem Maler, durch das traditionelle Kompositionsmuster die Empathie mit dem Tier aufzurufen und darüberhinaus die Farbe als
autonomes Bildmittel von ihrer nur repräsentativen Funktion zu lösen. In der Ausstellung wird dieser Weg Franz Marcs zu einer »Animalisierung« der Kunst nachvollziehbar.

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Franz Marc, Weidende Pferde IV, 1911
Öl auf Leinwand, 121 x 188 cm, Harvard Art Museums/ Busch-Reisinger Museum, Cambridge, USA, Vermächtnis in Erinnerung an Paul E. und Gabriele B. Geier
© President and Fellows of Harvard College

Kämpfende Formen
19. September 2016 - 15. Januar 2017

Kurz vor seinem Aufbruch in den Ersten Weltkrieg malte Franz Marc »Kämpfende Formen«. Dieses abstrakte Werk wurde auch symbolisch gedeutet, als der Kampf zweier gegensätzlicher Kräfte, die als gut und böse oder als materiell und spirituell gesehen wurden. Die Parallelität von abstrakt und gegenständlich gilt nicht nur für Marc, sondern auch für die tendenziell abstrakten Werke Klees und Kandinskys, wie die Ausstellung zeigen wird.

4
Franz Marc, Kämpfende Formen, 1914
Öl auf Leinwand, 91 x 131,5 cm
Bayerische Staatsgemäldesammlungen München
© Blauel/Gnamm/Artothek

Weitere Ausstellungen

Annika Kahrs - Playing to the Birds
06. März - 11.September 2016

Die Videoinstallation zeigt einen Pianisten, der in einem hellen Salon inmitten von Vögeln in Käfigen die »Legende Nr. 1«, die Vogelpredigt des Franz von Assisi, von Franz Liszt spielt. Annika Kahrs bezieht sich mit ihrer Arbeit auf den Hl. Franziskus und ruft damit eine vielschichtige Assoziation zu Franz Marc auf. Marc wurde nach seinem Tod mit dem Heiligen verglichen und Paul Klee schrieb über ihn: »... zu den Tieren neigt er sich menschlich«.

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Annika Kahrs, Playing to the Birds, 2013
HD-Film, Farbe, Ton (14 min.), Courtesy bei der Künstlerin und Produzentengalerie Hamburg

Michaela Melián - Heimweh, Else Lasker-Schüler, Jussuf, Prinz von Theben
19. September 2016 - 15. Januar 2017

Mit ihrer Installation thematisiert Michaela Melián die pazifistische Haltung Else Lasker-Schülers, mit der Franz Marc im letzten Jahr vor dem Krieg eine poetische Korrespondenz führte. Else Lasker-Schüler stellte die affirmative Haltung Franz Marcs zum Krieg in Frage. Ihr Schicksal als »Heimatlose« im Europa zweier Weltkriege spiegelt sich in dem für die
Installation zentralen Gedicht »Heimweh«.

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Michaela Melián, Else Lasker-Schüler,
Jussuf, Prinz von Theben, Installation, 2012

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Titelbild Flyer Ausstellungen 2016-2017Der aktuelle Museumsflyer mit Vorschau auf die Ausstellungen 2016/2017 ist da.

Hier können Sie den Flyer downloaden
(PDF-Datei - ca. 3MB):

Museumsflyer 2016/2017