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-------------------------------- Etta und Otto Stangl mit Maria Marc, um 1950
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Rudolf Ibach, Foto um 1923
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Das Franz Marc Museum in Kochel am See wurde 1986 gegründet, um Leben und Werk dieses bedeutenden Künstlers des 20. Jahrhunderts zu würdigen. Franz Marc war der Landschaft um Kochel Zeit seines Lebens besonders verbunden. Bereits als Kind und später als Akademieschüler sind zahlreiche Aufenthalte in und um Kochel bekannt. 1908 verlegte Marc seinen Wohnsitz in das oberbayerische Voralpenland - Lenggries, Sindelsdorf und ab 1914 Ried bei Kochel, wo er ein Haus erwarb, waren die Stationen.

Es war der Galerist Otto Stangl, Nachlassverwalter von Maria Marc, der im Zusammenwirken mit anderen die Entstehung des Franz Marc Museums in Kochel initiierte. Idee und Konzept entwickelte er mit Klaus Lankheit, der durch seine wichtigen Publikationen die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschung zu Franz Marc geschaffen hat. Seine Frau, Marie-Luise Lankheit erinnert sich: „Die beiden Freunde, die sich die Pflege des Marc-Erbes zur Lebensaufgabe gemacht hatten, setzten in den 80er Jahren ihre ganze Kraft ein, um mit Hilfe maßgebender Institutionen und zahlreicher Privatpersonen die Verwirklichung dieses Projektes zu erreichen.“

Am 4. Juli 1986 wurde das Franz Marc Museum in dem zu diesem Zweck umgebauten Haus am Herzogstandweg 43, über dem Kochelsee, eröffnet.

Bis zum Beginn von Umbau und Erweiterung im Jahr 2006 wurden im Franz Marc Museum über 150 Werke aus dem Nachlass Franz Marcs gezeigt. Sie wurden ergänzt durch Leihgaben aus Privat- und Museumsbesitz, sowie durch Dokumente zum Leben des Malers. Hinzu kamen Werke von Kandinsky, Münter, Macke, Klee, Jawlensky und anderen, die die Bedeutung Franz Marcs im Kreis des „Blauen Reiter“ verdeutlichen.

Schon bald nach der Gründung des Franz Marc Museums entwickelte Otto Stangl die Vision, das Museum zu erweitern. Durch die Ergänzung des Marc-Bestandes mit Werken der deutschen Nachkriegsabstraktion wollte er die Kontinuität des „Geistigen in der Kunst“ vom „Blauen Reiter“ bis zur abstrakten Malerei nach dem 2. Weltkrieg veranschaulichen. Er wollte den Besuchern des Franz Marc Museums eine Erkenntnis vermitteln, die ihn selbst als Galeristen motiviert und geleitet hatte. Mit der Aufnahme der Sammlung Etta und Otto Stangl in das neue Franz Marc Museum im Jahre 2008 ist diese Vision Wirklichkeit geworden.




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Etta und Otto Stangl mit Maria Marc, um 1950

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Rudolf Ibach, Foto um 1923